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Wasserleitungsgenossenschaft Garlstorf e.G.

An einem Herbstabend im Jahre 1906 saßen in „Nenn“ Gaststube die bekannten „Verdächtigen“ um den runden Tisch. Gustav Thiede hatte davon gehört, dass in Hanstedt eine Wasserleitung zur Versorgung der Bürger gebaut würde. Bis kurz nach der Jahrhundertwende gab es in Garlstorf nur ein paar vereinzelte Brunnen im Dorf, deren Wasserqualität auch nicht besonders war. Es war hart und setzte Kesselstein an.
Lass uns doch mal nach Hanstedt fahren, schlug „nenn“ Rudolf, senior vor Gesagt, getan. An einem vereinbarten Tag wurde mit der Kutsche durch die heutige Kirschenallee, damals Papenstieg, nach Hanstedt gefahren. Die Besichtigung fiel zur Zufriedenheit der Beteiligten aus. Es wurde danach eine Gemeindeversammlung einberufen, um die Gründung einer Genossenschaft zur Versorgung des Dorfes mit Wasser zu diskutieren.
31 Bürger waren am 8. Januar 1907 zugegen, als unter der Leitung des Verbandsrevisors Busse vom Genossenschaftsverband Hannover-Braunschweig die Wasserleitungsgenossen-schaft Garlstorf mit unbeschränkter Haftung gegründet wurde.

Folgende Grundbesitzer waren damals anwesend:

Peter Voigts Halbhöfner (Winthen)
Hermann Menke Halbhöfner (Fenstern)
Hermann Putensen Halbhöfner (Siems)
Hermann Cohrs Halbhöfner (Schmenken)
Wilhelm Lübberstedt Halbhöfner (Kocks)
Hermann Lübberstedt Abbauer (Kiepenkerl)
Heinrich Putensen Abbauer(Meyers Hantig/Dittmer)
Wilhelm Hahn Abbauer (Maler Hahn)
Christoph Voigts Gastwirt, (Vagts Christopher)
Karl Wilke Abbauer (Timmanns Karl – Otte)
Heinrich Simon Abbauer (Simon Heinch – Barkow)
Wilhelm Hannover Abbauer (Persiehls Marie – Rexrot)
August Petersen Abbauer (Heester)
August Maack Abbauer (Schnoers August – Gruchert)
Wilhelm Rieckmann Abbauer (Schlachter Schulze)
August Putensen Abbauer (Kauers August – Gerstenberg – Molkerei)
Hermann Putensen Abbauer (Decker Karl)
Heinrich Petersen Abbauer (Batvaer – Schlaphof)
Rudolf Bisping Gastwirt (Wemanns Louis – Friedrich Maack)
Gustav Thiede Vollhof (Stöckmann)
Hermann Putensen Vollhof (Schaks)
Heinrich Weselmann Halbhof (Stössels)
Fritz Wedemann Vollhof (Wedemann)
Fritz Wedemann Brinksitzer (Schniers)
Hermann Hahn Abbauer (Karl Behr – Schmäs Rudolf)
Rudolf Putensen Vollhof (Benn)
Peter Schäfer Halbhöfner (Schmäs)
Friedrich Ahlers Breifdräger
Emma Benecke Mühlenbesitzerin (Möhl-Emma – Menks-Mudder)
Fritz Petersen Abbauer (Louis Pörsen – Wiehe)
Karl Lübberstedt Abbauer (Muskanten Karl – Gustav Schmidt)

Ein Schreiben vom königlichen Amtsgericht Winsen vom 19. Februar 1907 bescheinigt, dass die Genossenschaft am 15. Februar 1907 unter der Nr. 23 in das Genossenschaftsregister eingetragen wurde.

In den Vorstand wurden gewählt:

1. Vorsitzender: Peter Voigts (Halbhöfner)
2. Vorsitzender Hermann Menke (Halbhöfner)
Beisitzer Rudolf Putensen (Vollhöfner)

In den Aufsichtsrat wurden gewählt:

1. Vorsitzender Gustav Thiede (Vollhöfner)
2. Vorsitzender Fritz Wedemann (Schniers)
Beisitzer Wilhelm Hahn (Maler)

Schmiedemeister Karl Schäfer erstellte eine Kostenschätzung für die notwendigen 2.140 Meter Rohrleitungen verschiedener Größen bzw. Nennweiten. Die Materialkosten betrugen 8.405 Mark.
Vom Vorstand und dem Aufsichtsrat wurde das Quellgebiet auf der Weide des Vorsitzenden Peter Voigts als geeignetes Gelände für die Wassergewinnung angesehen. Dort steht heute noch, allerdings erheblich leistungsfähiger und moderner das Wasserwerk der Garlstorfer Genossenschaft. Das Terrain war recht hügelig und das Quellwasser lief oberflächig von der Anhöhe hinunter zum Rießenbach. Das Quellwasser sollte in einem Sammelbecken aufge-fangen und dann mittels der Rohrleitung ins Dorf geleitet werden. Von Maurermeister Heinrich Lübberstedt aus Salzhausen wurde ein Bassin gebaut, in dem der Boden offen blieb, damit das Quellwasser von unten in das Becken einfließen konnte. Der Höhenunterschied zum Dorf beträgt ca. 20 Meter. Das Wasser läuft somit bergab ins Dorf. Mit Schaufel und Kreuzhacke ging es an die Arbeit. Es wurden Gräben von einem Meter Tiefe und in einer Breite hergestellt, dass ein Mann darin arbeiten konnte. Durch die Feldmark „Am Rießenbach“ führt die Trasse entlang der Straßen in das Dorf. Es war ein großes Ereignis und ein Festtag der besonderen Art, als das köstliche Wasser aus den blankgeputzten Hähnen in den Kücken und Dielen der angeschlossenen Häuser abgezapft werden konnte. Es war inzwischen Sommer geworden und man schrieb das Jahr 1907.

Von 1907 bis 1919 führt Peter Voigts die Geschäfte der Genossenschaft. Ihm folgt 1919 Rudolf Putensen (Ben). Aufsichtsratsvorsitzender

1922 tritt Gustav Thiede von seinem Amt zurück. Sein Schwiegersohn Hermann Putensen (Stöckmanns) wird sein Nachfolger.

1925 scheidet Hermann Menke (Fenstern)aus dem Vorstand aus, ihm folgt Louis Penzlin.
In diesen Jahren stellten sich immer wieder Mängel in der Wasserversorgung ein, der Zulauf versandete und in trockenen Sommern war die Versorgung des Ortes mit Wasser ganz unterbrochen. Der Verbrauch war auf geschätzte 10.000 cbm pro Jahr abgestiegen.

1927, die Wasserleitungsgenossenschaft besteht 20 Jahre. In Westergellersen wird eine neu gebaute Wasserversorgung besichtigt. Das Werk wird besichtigt, um neue Erkenntnisse zu gewinnen. Die Garlstorfer sind begeistert, so steht es wörtlich in den Akten.
Um die Wasserversorgung zu verbessern und nachhaltig zu sichern, wird von Vorstand und Aufsichtsrat beschlossen, dass die Gellerser Fördertechnik auch in Garlstorf gebaut werden soll.
Nach den Planungen werden die Bauarbeiten ausgeschrieben und die Aufträge verteilt. Es werden drei Brunnen auf 8 m Tiefe neu gebohrt. Zwei Vorratsbecken von je 50 cbm werden in einem Betonbunker gebaut, der heute noch in dieser Form besteht und den gleichen Zweck erfüllt.
Durch die Wassergewinnung aus den drei Brunnen wurde die Wasserqualität erheblich verbessert. Die Versorgungssicherheit wurde durch den „Puffer“ der zwei Vorratsbehälter ebenfalls stark verbessert.
Der sehr strenge Winter 1928/1929 mit Frost bis zu 30 Grad brachte die Wasserversorgung im Dorf so gut wie völlig zum Erliegen. Alle Leitungen waren aufgrund der zu geringen Verlegungstiefe zugefroren. Die Schmiedemeister und ihre Gesellen waren dauernd unterwegs, um die Leitungen aufzutauen. In diesem Winter fuhren die Menschen von der Hohen Geest mit Schlitten nach Hoopte, um dort über die wochenlang zugefrorene Elbe nach Zollenspieker zu wandern. In den Garsltorfer Bruchwiesen waren die Wildgänse zu Hause und suchten an der noch offenen Aue nach Nahrung. Aus den wenigen noch funktionierenden Brunnen im Ort versorgten sich die Einwohner mit Wasser. Mit Tragholz und Eimern wurde das Wasser für den Haushalt und das Vieh geholt. Es wurde Frühling, bis das Wasser wieder lief. Der Letzte, Tischler Wille, hatte erst nach dem Pfingstfest wieder fließendes Wasser. Die Wasserverbrauchsmenge betrug damals geschätzte 15.000 cbm im Jahr.

1932 scheidet Vorstandsmitglied Peter Voigts (Winten) aus. Für ihn rückt Heinrich Putensen (Schaks) in den Vorstand nach.

1936 scheidet Wilhelm Hahn aus dem Aufsichtsrat aus, sein Nachfolger wird sein Sohn Wilhelm.

1937 wird das Einheitsstatut für die Genossenschaft eingeführt. Die Genossenschaft hat inzwischen 64 Mitglieder und wird auf Anordnung der Aufsichtsbehörde in eine Genossenschaft mit beschränkter Haftung umgewandelt. Während des zweiten Weltkrieges sind in den Akten nur wenige Eintragungen.

1946 werden Friedrich Maack für den ausscheidenden Hermann Putensen und Heinrich Simon für Wilhelm Hahn in den Aufsichtrat gewählt. 1946/1947 war wieder ein strenger Winter, der Probleme in der Wasserversorgung des Dorfes bereitet. Es gab mehrere Rohrbrüche, aber keinen Materialersatz.

1949 tritt Fritz Wedemann nach 42-jähriger Amtszeit im Aufsichtsrat zurück. Als sein Nachfolger wird Heinrich Gellersen gewählt. Man hörte von der Auflösung eines deutschen Munitionsdepots in Dörverden bei Eystrup. Es wurde Verbindung dorthin aufgenommen. Mit Genehmigung der damaligen Besatzungsmacht, den Engländern, durften die dort verlegten Wasserleitungsrohre ausgegraben werden. Ein Arbeitstrupp fuhr mit der Bahn und reichlich Proviant im Gepäck nach Eystrup. Die ausgegrabenen Rohre wurden mit der Bahn nach Garlstorf transportiert und auf dem Holzlagerplatz an der Kleinbahn gelagert, gereinigt und überholt. Wieder wurden Straßen und Bürgersteige aufgegraben, die alten aufgenommen und die überholten Rohre aus Eystrup verlegt. In den beiden Jahren 1948 und 1949 wurde fast das gesamte Leitungsnetz erneuert. Alle Mitglieder hatten nach Größe ihres Betriebes einen eigenen Arbeitsanteil zu erbringen. Fachleute wurden vom Schmiedemeister Schäfer gestellt. Die Verbrauchsmenge betrug in den Jahren ca. 35.000 cbm im Jahr. Fachleute meinten damals, das neue Leitungsnetz mit den Stahlrohren würde wohl 80 Jahre Lebensdauer haben.

1951 scheidet Heinrich Simon aus dem Aufsichtsrat aus, sein Nachfolger wird Richard Cohrs (Schmenken).
Im Laufe der Jahre nimmt der Verbrauch zu, die Ansprüche an die Leistungsfähigkeit der Wasserversorgung steigen durch die Steigerung des Lebensstandards, durch die Einrichtung von Badezimmern und durch die Anschaffung von technischen Geräten, wie z.B. Waschmaschinen. Es wird mehr Wasser verlangt, als die Rohre im freien Lauf hergeben. Ein Dieselmotor und eine Kolben-Druckpumpe mit einer Leistung von 7,5 cbm/stunde werden beschafft und eingebaut. Der Dieselmotor musste täglich von Hand eingeschaltet werden, das Abschalten geschah automatisch. Die Anlage wurde aber nur eingesetzt, wenn starker Wasserabnahme dies erforderte. Der Hof Jagau wird in diesem Jahr auch an das öffentliche Netz angeschlossen, da die eigene Versorgungsanlage ausgefallen war.

1954 scheidet Rudolf Putensen, sen. aus, sein Sohn Rudolf folgt ihm als Gremiumsmitglied.

1956 scheidet Vorstandsmitglied Louis Penzlin aus, es folgt Karl Putensen (Decker Karl).

1960 Vorstandsmitglied Heinrich Putensen scheidet aus, zum Nachfolger wird Heinrich Lübberstedt gewählt. In diesem Jahr gibt auch Rudolf Putensen seine Aufgabe als Geschäftsführer an Otto Kutscher (Sparkassenrendant) ab. 1961 wird Otto Kutscher versetzt, für ihn übernimmt Erich Petersen die Geschäftsführung der Genossenschaft.

1965 wird vom Dorf entlang der Nindorfer Straße bis zur Knede (Schaper) eine Stromleitung verlegt. Bei dieser Gelegenheit wird die Versorgung des Wasserwerks auf Elektrizität umgestellt. Es wird eine Druckanlage eingebaut- Von diesem Zeitpunkt an wird das Wasser mit konstanten Druck ins Netz eingespeist. Der Dieselmotor blieb noch für den Notfall stehen.

1966 wird für das ausscheidende Vorstandsmitglied Heinrich Gellersen Alfred Dittmer als Nachfolger gewählt.

1968 wird eine zweite Kolbenpumpe mit einer Leistung von 10 cbm/h eingebaut.
1968 steigt der Wasserverbrauch durch die zunehmende Zahl der Abnehmer auf 40.000 cbm pro Jahr. Diese Bedarfsmenge kann aus den flachen Brunnen (8 m Tiefe) nicht mehr gefördert werden. Einem Zusammenbruch der Wasserversorgung wie im Trockenjahr 1959 soll damit vorgebeugt werden.

1969 scheidet Rudolf Putensen aus dem Vorstand aus, als Nachfolger wird Peter Wedemann gewählt. Heinrich Lübberstedt wird Vorstandsvorsitzender der Genossenschaft.

1970 wird für den ausscheidenden Aufsichtsrat Friedrich Maack Otto Lübberstedt gewählt.

1971 wird aufgrund der zunehmenden Problematik bei der Wasserversorgung des Dorfes der Beschluss gefasst, geeignete Maßnahmen zu treffen, um eine reibungslose Wasserversorgung zu gewährleisten. Eine Nachfrage bei dem WBV Harburg ergab, dass kurzfristig keine Versorgung durch den Verband geleistet werden könnte. Eigenes Handeln war angesagt. Gespräche mit Behörden wurden geführt, was gebaut werden kann. Der finanzielle Aufwand für den Bau eines neuen Tiefbrunnens wird ermittelt. Die Kostenschätzung ergibt, dass ca. 80.000 DM erforderlich sind. Eine Tiefbohrung auf 69 Meter wird vorgenommen. Die Unterwasserpumpe in dem Brunnen hat eine Leistung von 30 cbm/h. Am 01.0 Juni 1971 wird der neue Brunnen in Betrieb genommen. Gleichzeitig wird die Erweiterung des Pumpenraumes für die Installation einer Enteisenungsanlage mit einer Stundenlesitung von 40 cbm/h vorgenommen. Diese Anlage wird am 1. Oktober 1971 in Betrieb genommen.
Erich Petersen gibt die Geschäftsführung an Frau Barge ab.

1972 wird in der heutigen Lüneburger Landstraße von Ahlers bis Kommert/Neunaber das alte Rohrnetz durch ein PVC-Rohr DN 100 ersetzt. Von Kommert wird eine mit Nennweite DN 80 bis Bauer verlegt.

1973 wird eine Ringleitung DN 80 mit 18 Hausanschlüssen und einen Unterflurhydranten verlegt.

1974 Frau Barge zieht nach Helmstorf. Frau Edith Henze übernimmt die Geschäftsführung der WG.

1975 verlässt Alfred Dittmer der Aufsichtsrat. Für ihn wird Hans-Hermann Putensen (Siems) gewählt.
Eine neue PVC-Leitung DN 80 wird i von Willi Werner (Frivagts) über die Försterei bis Friedrich Maack verlegt. Auch von Karl Niebuhr/Arendt bis zur alten Mosterei/Lagerschuppen am Bahnhof wird eine PVC-Leitung DN 80 verlegt.

1976 Eine neue Unterwasserpumpe wird eingebaut, da die 1971 eingebaute Pumpe schon nach fünf Jahren erste Verschleißerscheinungen zeigte. (Leistungsabfall) Sie wird überholt und als Reservepumpe im Werk gelagert. Zur besseren Wasserförderung wird das Steigrohr auf drei Zoll und das Abflussrohr auf 4 Zoll erweitert.

1977 Von der Ahrwaldstraße dem Hainholzweg entlang bis zum Sportzentrum wird eine PVC-Leitung DN 80 verlegt. Die Bungalows am Hainholzweg werden nun auch von der WG versorgt.
Am Alten Jagdschloss wird eine PVC-Leitung DN 80 mit einen UFH verlegt. In Siems Twieten wird von Hans-Hermann Putensen bis Willi Werner eine neue PVC-Leitung DN 100 von Friedrich Maack bis zum Obsthof eine Leitung DN 80 verlegt. In der Ahrwaldstraße von Neujahr bis zur „Hohen Geest“ in der Egestorfer Landstraße wird eine neue PVC-Leitung DN 150 verlegt. Sämtliche Hausanschlüsse werden erneuert- Kosten der Maßnahme: 42.000 DM. Der Wasserverbrauch ist auf 45.000 cbm/Jahr gestiegen.

1978 wird ein Klär- und Absetzbecken am Riesenbach gebaut. Hier wird das Wasser der Kesselrück-spülung aufgefangen, Filtermassenreste können sich absetzten, bevor das Wasser dem Riesenbach zugeleitet wird.
Im Hauptrohr am Werkausgang wird ein Wasserzähler eingebaut, um die Abgabemenge ins Netz genau zu erfassen. Der Wasserverbrauch pro Jahr ist inzwischen auf 50.000 cbm abgestiegen.

1980 werden knapp 400 m Hauptrohr DN 100 von Gustav Niebuhr/Arendt bis in die Winsener Straße/Abzweig Obsthof verlegt. Alle Hausanschlüsse werden erneuert, ein UHF eingebaut. Die Kosten betragen insgesamt 32.000 DM.

1981 In der Lüneburger Straße vom Mühlenweg bis Bilio wird ein PVC-Rohr DN 100 neu verlegt, alle HA erneuert und zwei Unterflurhydranten neu gesetzt. Die Kosten betragen 11.000 DM. Im Zuge des Radwegebaus werden die Erdarbeiten von der Fa. Meyer, Uelzen kostengünstig ausgeführt.

Am 09.11.2005 verstirb unser langjähriges Vorstandsmitglied Karl Putensen (Deckers). Bis ins hohe Alter von über 80 Jahren hat er sich im Gremium und im Wasserwerk mit Rat und Tat eingesetzt.

Nach ausführlichen Beratungen über Finanzierungsfragen und auch eine mögliche Aufgabe der Genossenschaft mit Übertragung der Wasserversorgung an den WBV haben sich Vorstand, Aufsichtsrat und Mitgliederversammlung für den Fortbestand der Genossenschaft und die Sanierung des Werkes und der Filtertechnik entschieden.
Im Frühjahr 2007 geht die Baugenehmigung für die geplanten Baumaßnahmen am/im Wasserwerk ein. Das LV und die Ausschreibung werden von dem Büro GfL aus Reppenstedt erstellt.
Am 22.06.2007 erfolgt nach dem Vorstandsbeschluss die Auftragsvergabe.
Am 11. Juni wird mit den Bauarbeiten begonnen.
Das Bauvorhaben ist mit einem Ausschreibungsvolumen in Höhe von 244.000 Euro das größte und teuerste in der Geschichte unserer Genossenschaft.
erfolgt der Baubeginn. Die neue Filtertechnik kostet allein etwa die Hälfte der Gesamtsumme.

2008 wird das inzwischen von der Gemeinde vom Vorbesitzer erworbene Grundstück mit einer neuen Zuwegung versehen und eingezäunt.